Ein wirklich genial positiver Artikel über Uwe X. im Lifestyle-Magazin ENGELBERT:


Benefizkonzert am 23.Oktober 2016 KIRCHE am Flugplatz

Wipperfürth/Lindlar - Konzert in der freikirchlichen Mühlenberggemeinde

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Uwe X. in der Ev.-ref. Kirchengemeinde in Suderwick/Spork

Wer mehr über das Konzert in Suderwick lesen möchte, klickt einfach auf das Bild und kommt zu einer kleinen Rezension in Bildern auf der Gemeindeseite der Ev.-ref. Kirchengemeinde Suderwick.

Ein Artikel vom 17. 09. im `Hanauer Anzeiger´ zu unserem Konzert in Nidderau

Ein Artikel aus dem ´CZN live` zum Auftritt von Uwe X. in Neuwied:

Ein Artikel aus der Ostfriesenzeitung vom 3.6. zu unserem Konzert in Veenhusen/Moormerland

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Ein Artikel der WAZ zum Auftritt von Uwe X. am 9.5. in Duisburg:

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Hier ein Auszug aus einem Artikel in "Geist bewegt" über den Auftritt von Uwe X. beim Galaabend der Medienkonferenz Fokomm am 13.03.15 in Kirchheim/Hessen

Hier geht es zum Original Artikel:

Hier ein Auszug aus einem Artikel der WAZ vom 1.3.15

zum Konzert von Uwe X. am 28.2. bei der "Nacht der Lieder":

Hier die erste Rezension zur neuen CD:

Zum ganzen Text geht´s mit einem Klick auf den Text

Lüdenscheid Oberrahmede

Lüdenscheid Oberrahmede

Aus den Lüdenscheider Nachrichten:

Ratingen:

Lichtenfels:

Der Aufschrei fehlt

Das war kein Konzert zum Abschalten und sich einlullen lassen: Der Liedermacher und Pastor Uwe X. packt tiefgründige Gedanken in Liedtexte und rüttelt damit seine Zuhörer auf - in Geislingen hatte er 90 Gäste. CLAUDIA BURST | 01.04.2014 Geislinger Zeitung

 

Lässt seine Grübchen spielen und verbreitet gute Laune: Uwe X. war am Sonntag bei der Volksmission Geislingen zu Gast. Foto: Claudia Burst

Er scheint sich selber nicht allzu ernst zu nehmen. Uwe Schäfer, der gemeinsam mit Jojo Wolter am Sonntagabend im Gottesdienstraum der Geislinger Volksmission als Liedermacher Uwe X. auftrat, lachte viel, ließ seine Grübchen spielen, verbreitete gute Laune. Seine Message lautet: Gib jetzt bloß nicht auf. Es lohnt sich zu kämpfen. Für sich und für andere einzutreten.

Aber obwohl der Mann mit dem grauen, zum Schwanz zusammengebundenen Haaren Pastor ist, predigt er nicht. Er erzählt von alltäglichen Dingen, die jeder kennt und packt das Groteske darin in Worte, die er singt. Mit ausdrucksstarker Stimme und vor allem mit Leidenschaft. Dabei geht es etwa um Menschen, die "ihre Meinung zu etwas sagen, von dem sie keine Ahnung haben". Oder um den Selbstwert "Wir sind als Unikate geboren - viele liegen als billige Kopien im Sarg."

Als er jedoch "das Thema, das mich gefunden hat" anprangert, sind keine Grübchen mehr zu sehen, da schafft es der 50-Jährige nicht mehr, Humor durchblitzen zu lassen. "Es gibt kein anderes Thema, das mich fassungsloser oder wütender macht als Kinderprostitution", sagt er und sagt mit rheinischer Direktheit: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich da kotzen will!" Kinderprostitution gebe es nicht nur in Afrika und in Asien, das gebe es mitten in Deutschland oder im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. "Und der Aufschrei der Medien fehlt - weil es Leute aus jeder Bevölkerungsgruppe sind, die das tun!"

Darum wirbt Uwe Schäfer bei jedem Konzert um Unterstützer für seine Initiative "SchlussStrich e.V.", mit der er bereits bestehenden Projekten gegen Kinderprostitution in Deutschland finanziell den Rücken stärkt. "Klar ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein", sagt er und bemüht den jüdischen Talmud mit dem Zitat: "Wer eine Seele rettet, rettet die ganze Welt". Auch dazu singt er das passende Lied - es dauert eine Weile, bis der Beifall dazu einsetzt. Die Menschen sind betroffen.

Aber er wird dann wieder fröhlich, dankt seinem Herrn im Lied dafür, dass er glauben kann, überlegt, warum mancher "eigentlich" was tun will aber das Leben meist "uneigentlich" daher kommt. Wichtig ist, das kommt rüber, die Hoffnung nicht aufzugeben.

Der Beifall ist groß am Ende, und Uwe X. verkauft einige seiner CD, mit denen er "SchlussStrich" unterstützt. Seine Message kam an.

 

Und hier geht es zur online Version: Geislinger Zeitung

Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach...

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Rezension: Uwe X. – Hinter meinem Rücken

So gut, dass es leicht fällt, offen darüber zu sprechen!
„Hinter meinem Rücken“, das dritte Album von Uwe X.

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von Anne Drerup

Selbst wenn es aber um unbequemere Themen, Ärger oder Kritik geht, spricht sich der engagierte Liedermacher Uwe X. im Titelsong dieser seiner dritten CD „Hinter meinem Rücken“ für Offenheit und Ehrlichkeit aus, vor allem wenn es sich um wirkliche Freunde handelt: „Wer hinter meinem Rücken redet, ganz egal, wie, wo und wann, // der ist in bester (Po)Position, für was er mich mal gerne kann! // Feigheit vor dem Feind, verstehe ich ja// doch Feigheit vor dem Freund, damit komm ich nicht klar!“  Und getreu diesem Motto nimmt er seit seinem Debütalbum „Normenkult“ (2010) bei seinen Liedtexten kein Blatt vor den Mund, um auf Missstände aufmerksam zu machen und seine Sicht auf die Dinge kundzutun.

Das einzige, was dem Musiker und Pastor aus Ennepetal bei seinen Auftritten vor den Mund kommt, das wissen auch die Liedermacherfreunde der jährlichen Liedertreffen, bei denen er schon einige seiner Lieder eindrucksvoll vorstellte, sind so genannte „Blues Harps“. Wenn sich nun der Laie fragt, was das ist: Besonders weiterentwickelte Mundharmonikas, bei welchen man durch Manipulation des Luftstroms – es erfordert also etwas Geschick und Übung! – bei den vorhandenen 20 Basis-Stimmzungen 37 verschiedene Töne erzeugen kann. Doch das ist längst noch nicht alles, Uwe X. spielt auch Gitarre, irische Bouzouki und Footpercussion, während er von Jojo Wolter am Bass und bei manchen Liedern von Hanjo Gäbler an den Tasten unterstützt wird. Sein ganz eigener Musikstil ist schwer einer bestimmten Richtung zuzuordnen. Er selbst bezeichnet ihn als eine Mischung aus Blues, Folk und etwas Rock. Mit ausdrucksstarker Stimme singt er über lebensnahe Themen, mal sehr witzig und (selbst)ironisch, stets mit einem gewissen Idealismus, mal tiefsinnig bis ernst – weniger gern melancholisch.

Zur heiteren Sorte der insgesamt elf Stücke auf „Hinter meinem Rücken“ zählen sicherlich der Opener „Das erste Lied“, das, weil man sich beim biertrinkenden und lärmenden Publikum ja erst einmal Gehör verschaffen muss, inhaltlich wie stilistisch noch nicht besonders ausgereift sein kann, und die Lobeshymne auf den „Kartoffelsalat“, der bei allen Streitigkeiten innerhalb der Familie und Missständen in der Welt für eine Weile für wohlige Atmosphäre und Zusammenhalt sorgt: „Kartoffelsalat, Kartoffelsalat// lecker, lecker, lecker Kartoffelsalat // aus deutschen Kartoffeln, oh Mann, macht das satt.// Doch keiner kann den so, wie unsere Oma den macht!

Ebenfalls gut lachen bzw. mitstreiken lässt es sich beim rockigen  „Autobahnpinkelabzockeprotestlied“ („Die Spritpreise sind echt zum Abgewöhnen // Wer auch pinkeln muss, soll noch mal löhnen. // Für ein Häufchen würd‘ ich das ja geben // Aber für ein Bächlein, nie im Leben! // Oh nein, oh nein, das kann ja wohl nicht sein!“). Der vorgeschlagene Ausweg: Die Raststätten-WCs boykottieren und den Weg in die Natur einschlagen.

Für hartgesottene Fußballfans ist der Antisong „FC-Bayern-Fan“ entweder eine Genugtuung oder Grund, zur beleidigten Leber- bzw. Weißwurst zu werden, denn Uwe X. offenbart ziemlich deutlich, dass dies für ihn das Allerletzte ist: „Lieber würd‘ ich mich blamier’n bei DSDS, // oder geh‘ ins Dschungelcamp, wo ich Würmer fress‘.// Lieber ohne Heimat in der Fremdenlegion; // lieber sing‘ ich Schlager und ertrag Spott und Hohn//  Doch ohne aber und wenn…// ich werd‘ nie ein FC-Bayern-Fan!
Neben diesen sehr unterhaltsamen Stücken, die musikalisch oft energiegeladen und schwungvoll umgesetzt werden, gibt es aber auch sehr persönliche Lieder wie das anfangs erwähnte „Hinter meinem Rücken“ oder das sicherlich vom Beruf geprägte Lied mit Gottesansprache, die Dankbarkeit dafür zum Ausdruck bringt, „Dass ich glauben kann“, welches impliziert, dass ich mich gleichzeitig aber auch einbringen und anstrengen muss, damit das Leben gelingt. Regelrecht autobiographisch ist das Liebeslied „Tausendmal mehr“ für die Ehefrau des Liedermachers, in dem er die gemeinsamen Jahre Revue passieren lässt und zu dem Schluss kommt, dass seine Liebe zu ihr stetig größer wird. Dieses Lied sowie „Jenta mi“ (norwegisch für „ Mein Mädchen“), das sicherlich auch von persönlichen Erfahrungen geprägt ist, sind im Vergleich zu den anderen eher ruhiger Art.
Unsere Zeit“ fordert dazu auf, im Hier und Jetzt zu leben und zu genießen, das abschließende „Gib jetzt bloß nicht auf“ möchte darüber hinaus alle ermutigen, die gerade in einer Klemme oder Krise stecken.

Fragt man Uwe X., welches ihm sein wichtigstes Anliegen ist, so wird er wohl den von ihm mitbegründeten Verein „SchlussStrich e.V. gegen Kinderprostitution nennen (www.SchlussStrich-eV.de). Aus CD-Erlös und Benefizveranstaltungen steuert er selbst Geld dazu bei, damit für möglichst viele Kinder Schluss mit dem Strich sein kann. Ignoranz diesem Thema gegenüber ist aber wohl das weitaus größere Problem.

Mit „Vögelfrei“ hat Uwe X. ein Lied geschaffen, das aufrüttelt und gleichzeitig sehr berührt: „Ich schrieb dies Lied, weil ich nicht will, dass man diese Kinder vergisst //Denn ich glaub an eine bess’re Welt, wo niemand vögelfrei ist.“  Im Beispiel seiner Strophen ist das Mädchen gerade einmal 5 Jahre alt, als sie das erste Mal für „vögelfrei“ erklärt und damit zur Sklavin gemacht wird. Ihr bleibt der Traum, dass sich ihr Leben einmal ändern wird, Gewissheit oder gar Wirklichkeit könnte er werden, wenn sich die Gleichgültigkeit bei uns Mitmenschen einmal in Unterstützung und Protest wandeln würde. In seinem sehr schmalen Booklet widmet Uwe X. allen Freunden und Unterstützern von SchlussStrich e.V. seine Lieder und zitiert aus dem Talmud: „Wer eine einzige Seele zerstört, zerstört die ganze Welt. Und wer eine einzige Seele rettet, rettet die ganze Welt…“

Auf die einzelnen Liedtexte muss aber nicht verzichtet werden, denn neben den aktuellen Tourdaten lassen sich auch sämtliche Texte und einzelne Videoclips auf der Homepage  ansehen. „Hinter meinem Rücken“ ist übrigens zwar schon 2012 veröffentlicht worden, ist aber immer noch Bestandteil des Liveprogramms und wird in diesem Jahr evtl. auch neu aufgelegt, dann auch mit einem weiteren Musiker in der Band, nämlich Bernd Reichert, der die Percussion übernimmt. Wer gerne authentische Musik und starke Texte hört, ist mit der CD und/oder einem Konzertbesuch gut beraten. Und wer Uwe X. persönlich kennt und von seiner CD begeistert ist, wird ihm in Anlehnung an „Gib jetzt bloß nicht auf“ wohl sagen: „Hör noch lang nicht auf, Lieder zu schreiben und zu singen!“ – und das, ist ja wohl klar, direkt ins Gesicht.

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          2017

 

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